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VISION MAHLER
Gustav Mahler
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Gustav Mahler
VISION MAHLER
2006

Solisten: 
Karina Gauvin (soprano), Yvonne Naef (alto)
Orchester: 
WDR Sinfonieorchester Köln, NDR Chor, WDR Rundfunkchor Köln
Dirigent: 
Semyon Bychkov

„Was ist das für eine Welt, welche solche Klänge und Gestalten als Widerbild auswirft!“ Gustav Mahler Die musikalische Aufführung der II. Sinfonie von Gustav Mahler wird interaktiv mit der visuellen Interpretation der II. Sinfonie verbunden. Die Gestaltung der Visualisierung konzentriert sich auf die Aussagen in der Musik und auf die von ihr ausgelösten Emotionen. Das kulturhistorische Ambiente Gustav Mahlers und seine eigenen Inspirationsquellen sind in diesem Zusammenhang nicht Thema der Visualisierung. Es geht um die Verbindung zweier Interpretationen: um jene in der Musik und um jene in der Vision. Achtzehn dreidimensionale Objekte repräsentieren als virtuelle Welt die Welt der II. Sinfonie auf einer abstrakten Ebene. Analog zur Musik durchlaufen die Objekte der Visualisierung eine Transformation, welche uns Mahler als musikalisches Geschehen in fünf Sätzen zu Gehör bringt. Die thematischen Stationen und Stadien der Sinfonie – Leiden, Romantik, Ironie, Liebe, Zweifel und Hoffnung – werden mit der Verwandlung der Objekte in Assoziation gebracht, wenn beispielsweise im ersten Satz Objekte sich aufrichten und wieder zusammenbrechen; wenn sie im zweiten Satz tanzen, strahlen und glänzen. Der dritte Satz fegt mit Ironie über die Formen und verzerrt sie; in der Liebe (im vierten Satz) erstrahlt das Licht; und im fünften Satz folgen Erdbeben und Zerstörung, Objekte bersten, ein Exodus setzt in der virtuellen Welt ein. Erst ganz zuletzt ereignet sich die Erlösung, alles flirrt, segelt und verschwebt.