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LA CLEMENZA DI TITO
Wolfgang Amadeus Mozart
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Wolfgang Amadeus Mozart
LA CLEMENZA DI TITO
2003

Solisten: 
Michael Schade, Dorothea Röschmann, Vesselina Kasarova
Orchester: 
Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Dirigent: 
Nikolaus Harnoncourt
Regie: 
Martin Kušej

Nikolaus Harnoncourt und Martin Kušej brachten - gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und einer wahren Traumbesetzung an Sängern - eine musikalisch wie dramatisch neue Sicht auf Mozarts späte opera seria La clemenza di Tito auf die Bühne der Salzburger Festspiele 2003. Im Rahmen der Salzburger Mozartfeiern 2006 stand diese Inszenierung um die ''gnadenlose Gnade'' des Römischen Imperators Titus mit der selben Besetzung wieder auf dem Spielplan. Kušejs erkundet umfassend die archetypischen Muster eines politischen Machtspiels auf der raffinierten zweistöckigen Bühne und Harnoncourt, bekannt für seine analytische Suche nach dem Kern der Musik, schärft den Blick auf die musikalische Vielfalt in Mozarts letzter Oper. Die Protagonisten, durchweg Stars der internationalen Opernszene und ausgewiesene Barockexperten, zeichnen sich durch enorme darstellerische Leistungen aus: Michael Schade erkundet den Titus als einen Charakter, dessen Gnade nur seine autokratische Herrschaft bestärkt, Vesselina Kasarova zeigt sich in ihrer Paraderolle als dessen Freund Sesto, Dorothea Röschmann spielt mit vollem Einsatz die drastische Rolle der Vittela, Barbara Bonney als ihr Gegenpart Servilia zeigt sich mal wieder als glasklare Mozartsängerin und die damals noch nicht zum Weltstar aufgestiegene Mezzosopranistin Elina Garanca wurde mit enthusiastischem Applaus für ihr Salzburg Debüt in der Rolle des Annio bedacht.