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ORLANDO

George Frideric Handel

 

George Frideric Handel
ORLANDO
Opernhaus Zürich, 2008


Soloists: Marijana Mijanovic, Martina Jankovà, Katharina Peetz
Orchestra, Chorus: Orchester "La Scintilla" der Oper Zürich
Conductor: William Christie
Director: Jens-Daniel Herzog

“Orlando teaches all of us that love is often responsible for our loss of reason,” runs a line from Act 3 of the opera. It is a modest moral, and perhaps one not demanding of the dramatic finesse and musical diversity that Handel serves up in Orlando – for the opera’s complex of problems is rather more complicated than that. Yet despite such promising omens, Orlando was adjudged to be little more than a moderate success. There were no subsequent productions after the first performance 1733 in London, the work rapidly disappeared into obscurity and did not find its way back to opera house repertoire until the Handel renaissance of the 1920s. Nevertheless, these centuries of neglect are entirely at odds with the universally undisputed quality of the opera. Beneath the fabrice of this masterfully woven constellation of characters and values is a score of such independence and vivacity as to give Orlando a special position among Handel’s works – indeed among opera literature in general. William Christie has staged various productions of Orlando, as well as making what is widely regarded as a standard CD-recording of the work. And yet he never ceases to find something new in this opera, which along with Alcina and Giulio Cesare he considers to be Handel’s finest. “Jens-Daniel Herzog has produced a sophisticated version of George Frideric Handel’s Orlando. William Christie is a fascinating conductor who manages a superb ensemble. Opera that is both cool and cultivated – fantastic!” Aargauer Zeitung

Press Reviews

"So warm und farbenreich hört man Händels Musik selten. Eine rundum gelungene Händel-Produktion." Thomas Weiss, Pforzheimer Zeitung, 14.04.2010

"And what a production and performance it is! [...] The singing is very fine. [...] With Marijana Mijanovic he picked one who can not only portray the part realistically, visually, she also sounds rather like a good countertenor. [...] The attention to detail and realism in the direction of the singers/actors is as impressive as the stage itself. [...] The whole thing is good on the ears, a feast for the eyes, and feels true to Handel at his most innovative throughout." Jens F. Laurson, www.musicweb-international.com, 01.11.2008

"[...] Und so bekommt der Hörer eines der reichsten und schönsten Bühnenwerke Händels ausgesprochen temporeich auf dem Silbertablett serviert. [...] Mit ihrer androgynen, manchmal schon etwas gewollt maskulin wirkenden Contralto-Stimme beschert Marijana Mijanovic dem Hörer einen überzeugenden Anti-Helden, dessen Wahn nicht skurril, sondern durchaus tödlich ernst ist. Silbrig, dabei gekonnt zwischen koketter Zartheit und divenhaftem Furor changierend, klingt der Sopran von Martina Janková. [...] Abgerundet wird das Ensemble durch den wohlklingenden, markig auftrumpfenden Bass von Konstantin Wolf in der Rolle des Zauberers Zoroastro. [...] Alles in allem ein starkes Stück Musik in einer packenden Deutung." Georg Henkel, www.musikansich.de, 07.12.2008

"Nicht nur die Grundideen Herzogs, auch die detaillierte Personenregie, die vielen, stets zum Inhalt des Librettos und zur Musik passenden Einfälle und die schauspielerischen Fähigkeiten sämtlicher Protagonisten überzeugen vollständig. Dazu kommt, dass die Opernaufführungen ganz ausgezeichnet gefilmt worden sind. [...] Martina Janková singt Angelica, und zwar phantastisch. Sie verbindet Innigkeit, Leichtigkeit und technische Versiertheit aufs Beste miteinander." Prof. Dr. Michael Bordt, www.klassik.com, 15.12.2008

"Unsinn und Unterhaltung liegen in Herzogs Inszenierung nah beieinander. Zwischendurch lässt der deutsche Regisseur allerdings ganz unverhofft wahres Können aufblitzen. [...] Während William Christie das Barockensemble der Zürcher Oper zu nobler Artikulation und klangschönem Spiel anhält, beeindruckt Marijana Mijanovic in der Titelpartie einmal mehr mit viriler Tiefe und kerniger Bühnenpräsenz. [...] Eine Klasse für sich ist Martina Janková als kokette, stets auf Eigennutz bedachte Angelica." Konstantin Hirschmann, Österreich, 04.10.2008

"Auf nur 5 Rollen beschränkt sich Händels 'Orlando'. Und alle sind sie in Zürich glänzend besetzt. Allen voran die serbische Altistin Marijana Mijanovic in der Titelrolle. Die Fachfrau für heroische Kastraten-Partien setzt Maßstäbe, nicht nur durch ihre beeindruckend tief-samtige Stimme. [...] Noch mehr Operngenuss geht kaum." Beatrice Schwartner, MDR Figaro, 26.11.2008

"Jetzt gibt es "Orlando" endlich auf DVD - in einer mustergültigen Aufführung aus dem Jahr 2007. William Christie dirigiert das famos aufspielende Barockorchester...[...] Das Bühnenbild wandelt sich beständig wie im Barocktheater, nur virtuoser und bedrohlicher. [...] Marijana Mijanovic ist Orlando [...] Wie die Serbin in abgründig dunkle Tiefen ihrer Stimme hinabtauchen, dann wieder schönste Koloraturen singen und dabei ebenso Unschuld wie Furor verkörpern kann, das betört sogar vor dem Fernsehschirm." Klaus Kalchschmid, Die Rheinpfalz, 20.09.2008

"Orlando is one of Handel's most appealing scores. It sticks in the memory not for being exciting but for being utterly gorgeous. [...] Video director Felix Breisach keeps home viewers involved in the action – without being intrusive, however." Classical Net, 02/2009

"Es ist aufregend zu sehen, mit welcher Präzision und Folgerichtigkeit Herzog in dieser Inszenierung psychologischen Feinheiten nachspürt, wie er verborgene Gefühle zu Tage fördert und wie er das alles im Einklang mit der Musik macht. [...] William Christie erweist sich in dieser modernen Inszenierung als kompetenter, höchst engagierter Interpret. Das historische Instrumente benutzende Orchester 'La Scintilla' des Opernhauses Zürcih spielt unter seiner Führung äußerst präzise." J. Gahre, Das Opernglas, November 2009

"Händels „Orlando“ von 2007 erweist sich als ehrgeiziges und in sich gelungenes Unternehmen. Die Interpretation von Regisseur Jens-Daniel Herzog, der einen „Orlando in der Nervenklinik“ lieferte, hat fast durchwegs hohen Ruhm geerntet. Auch in der DVD-Aufzeichnung kommt dieses intelligente Konzept voll zur Geltung. [...] Dieser Orlando ist von klassischem Händel-Steh- und Sing-Theater Lichtjahre entfernt." Renate Wagner, der-neue-merker.eu, 17.06.2009

"I did find it a fascinating and provocative take on this wonderful opera." American Record Guide, Januar/Februar 2009

"Jens-Daniel Herzog inszeniert Händels 'Orlando' raffiniert, William Christie fasziniert mit seinem Dirigat und Marijana Mijanovic präsentiert mit ihrer manchmal gewollt maskulin wirkenden Contralto-Stimme einen überzeugenden Anti-Helden." F.F.dabei, Ausgabe 19/2009

"Herausragend Marijana Mijanović in der gewichtigen Titelpartie: Mit androgyn dunkel timbriertem Alt gestaltet sie die ursprünglich für den Kastraten Senesino komponierte Partie virtuos und darstellerisch überzeugend, beispielsweise die Wahnsinnsszene am Ende des 2 Aktes." Peter Overbeck, rondomagazin.de, 10.07.2009

Label: Arthaus Musik

Genre: Opera

Running Time: 155

Picture Format: 16:9

Disc Format: NTSC

Sound Format: PCM Stereo / Dolby Digital 5.1 / DTS 5.1

Number of Discs: 2

Region: 0

Subtitle Languages:

IT, GB, DE, FR, ES, JP

Catalogue No.:

101309

UPC: 807280130997

also available: Blu-ray: 101310

ISBN: 978-3-939873-67-9