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NINA

Giovanni Paisiello

 

Giovanni Paisiello
NINA
Opernhaus Zürich, 2002


Solisten: Cecilia Bartoli, Jonas Kaufmann, László Polgár
Orchester, Chor: Chor und Orchester der Oper Zürich
Dirigent: Adam Fischer
Regie: Cesare Lievi
DVD Specials: Giovanni Paisiello "A Forgotten Genius", Ein Portrait des Komponisten, Ein Film von Reiner E. Moritz

Opera buffa in zwei Akten / Gesungen in italienischer Sprache Die gleichnamige Heldin aus Paisiellos Nina (1789) hatte einen weit reichenden Einfluss auf den Operngeschmack der Romantik. Die irren Heldinnen von Bellini und Donizetti sind ihre unmittelbaren Nachfahren. Die Rolle der Nina, die über dem vermeintlichen Tod ihres Geliebten Lindoro den Verstand verliert, bietet reichlich Gelegenheit für theatralische und stimmliche Feuerwerke. In dieser Liveaufnahme aus dem Opernhaus Zürich – einer Wiederaufnahme von Cesare Lievis überaus erfolgreicher Produktion aus dem Jahre 1998 – triumphiert Cecilia Bartoli als Nina. Das Opera Magazine schrieb: „Ihre plötzlichen Wechsel der Gefühlslagen wirken stets überraschend … Die Farbpalette ihrer Stimme ist wahrhaft erstaunlich, während der Klang selbst eine sonnendurchflutete Sanftheit widerspiegelt, als sei sie von Sonnenenergie angetrieben … Ihre Nina ist eine tour de force, die einen wie betäubt zurücklässt … Adam Fischer holt aus der Partitur das ganze parfümierte Aroma der Epoche heraus.“ Die Sunday Times war nicht minder begeistert: „Bartolis Nina ist eine außergewöhnliche Leistung … Sie erweckt die Wahnsinnige zu neuem Leben – mit weit aufgerissenen Augen, stets unvorhersehbar in ihren Stimmungen, die von extremer Introspektion bis hin zu krampfartigen Zuckungen und hysterischem Gegacker reichen … Bartoli und Lievi haben ein bemerkenswertes Konzept für eine schwierige, ja unsympathische Rolle erarbeitet und triumphieren auf ganzer Linie …“

Pressestimmen

"[...] die Bartoli erbringt in dieser Rolle, die ihrem zur Exaltation neigenden Darstellungsstil sehr entgegenkommt, eine sängerische und schauspielerische Glanzleistung. Adam Fischers vorzügliches Dirigat, das Launigkeit mit hoher Präzision verbindet, macht die Hochkarätigkeit von Paisiellos Musik hörbar." Ekkehard Pluta, Fono Forum, Oktober 2003

"Die Züricher Aufführung widmet sich diesem fragilen Werk mit viel Liebe und einer leisen Spur von Ironie. Cecilia Bartoli ist eine Idealbesetzung; sie spielt die naive Heiterkeit von Ninas Wahnsinn ebenso natürlich wie anrührend. Die üerdrehte Buffo-Arie des Dieners Giorgio, der die Ankunft Lindoros meldet, kontrastiert mit den sentimentalen Szenen und wird von Angelo Veccia schrullig-virtuos dargeboten." Robert Braunmüller, Süddeutsche Zeitung, 27.08.2003

"This interesting production of Paisiello's Nina was mezzo Cecilia Bartoli's idea, as she's always on the lookout for new projects. Paisiello wrote the piece especially for his lover, the famous mezzo Celeste Coltellini, in 1790 and hats off to Bartoli whose fantastic musicality, articulation and sheer power of communication is second to none on this DVD. As the conductor Adam Fischer says on this ideal casting, 'The star calls for the role; the role calls for the star.' Also included on the disc is a fascinating documentary on the sadly neglected Paisiello." Louise Flind, classic fM, Oktober 2003

Label: Arthaus Musik

Genre: Oper

Laufzeit: 120

Bildformat: 16:9

Disk-Format: PAL/NTSC

Tonformat: PCM Stereo / DTS 5.1

Anzahl der Disks: 1

Region: 0 (PAL) / 0 (NTSC)

Sprachen: IT

Untertitel:

IT, DE, FR, GB, ES (PAL) / IT, FR, GB, JP, ES (NTSC)

Katalognummer:

100366 (PAL) / 100367 (NTSC)

EAN: 4006680103662 (PAL)

UPC: 807280036794 (NTSC)