ORFEO ED EURIDICE
Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Gluck
ORFEO ED EURIDICE
Royal Opera House, London, 1991
Solisten: Jeremy Budd, Jochen Kowalski, Gillian Webster
Orchester, Chor: Chorus and Orchestra of the Royal Opera House
Dirigent: Hartmut Haenchen
Regie: Harry Kupfer
Pressestimmen
"Brillante Besetzung für diese Rolle ist Jochen Kowalski, der schon allein seiner Stimmlage wegen irgendwann einfach den Orpheus singen musste. [...] Sein Piano ist von einer solchen Intensität, dass es einen schaudert, und dabei mangelt es ihm nie an Stimmfülle, auch in den hohen Lagen ist er im Stande, einen fließenden und kaum hörbaren Registerwechsel zu vollziehen. Kurz: Glucks Orpheus, der ursprünglich für einen Kastraten geschrieben wurde, scheint Kowalski wie auf den Leib geschneidert. [...] Die Stimmen der Hauptdarsteller harmonieren großartig miteinander, wie es sich für ein so enges Liebespaar wohl auch gehört." Daniel Röder, klassik.com, 10.10.2005
"Jochen Kowalski zieht mit seinen nicht zuletzt stimmschauspielerischen Qualitäten alle Blicke auf sich, durchleidet bis in die letzte Pore die Gewissheit, dass Euridice nur eine phantasmagorische Kunstfigur bleiben wird. [...] Knapp 90 Minuten lang dauert dieser Opern-Hitchcock - die aber wie im Fluge vergehen. Zumal Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester des Royal Opera House mit dem nötigen Feingespür für die ariosen Fieber- und Spannungskurven leitet." Guido Fischer, RONDO, März 2005




